Oben sind 3 chinesische und 1 japanische Stadt gemeint. Die zweite Stadt wird wohl jeder kennen – Beijing oder auf deutsch Peking, Hauptstadt von China und wörtlich übersetzt „Stadt der Nordens“. Dongjing heißt auf deutsch Tokyo oder wörtlich übersetzt „Stadt des Ostens“. Xian fällt ein bissche aus der Rolle, weil es nicht mit „Jing“ endet, aber es geht trotzdem als „Stadt des Westens durch“. Und wie kann es anders sein, Nanjing ist die „Stadt des Südens“. Worauf ich damit hinaus will ist, dass ich vor längere Zeit bereits in Beijing und Xian war und kürzlich auch in Nanjing, sodass nur noch Tokyo und ich dann behaupten kann, dass ich in allen Städten der 4 Himmelsrichtungen gewesen wäre. Mal sehen, ab wann ich es tun kann.
Während Peking durch Sehenswürdigkeiten wie Platz des himmlischen Friedens und Xian durch seine Terakottasoldaten berühmt ist, ist Nanjng international nicht sehr bekannt. National bekannt ist es durch den Purpurnen Berg, der direkt am Stadtrand liegt. Den haben wir leider nicht besucht, weil die Zeit nicht dafür ausgereicht hat. Pluspunkt der Stadt ist der große See, der direkt vor dem neuen Bahnhof der Stadt liegt, weshalb wir einen ausgiebigen Spaziergang entlang der Promenade und über die 3 Inseln, die über Brücken miteinander verbunden sind, durch den See gemacht haben (35 Yuan Eintrittsgebühr).
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Auffällig waren die vielen Hochzeitspaare, die sich auf der Hauptinsel ablichten ließen. In China ist es allgemein üblich, Hochzeitsfotos professionell machen zu lassen. Damit ist nicht nur der Fotograf inklusive Assistent gemeint, sondern auch der Stylist und Friseur und die Hochzeitsklamotten. Die meisten können sich keinen Hochzeitskleider leisten, zumal es unsinnig ist, ein Kleid nur für einen Anlass zu kaufen… Deshalb gibt es Fotostudio, die diesen Service anbieten. Insgesamt haben wir an die 6 Paare in Park in den verschiedensten Posen – mit oder oder Stofftier – gesehen.
Danach ging es mit der einzigen Ubahnlinie der Stadt Richtung Süden zum Konfizius Tempel. Wie es sich leider herrausgestellt hat, war dieser ziemlich klein (Eintrittspreis 30 Yuan) und mit einer Gegend, das vorgibt, Altstadt zu sein – die vielen Markenläden entlang der Strassen verbreiten nicht gerade die Atmosphäre einer Altstadt.
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Deshalb habe wir uns auf dem Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit durch eine noch nicht abgerissene Wohnviertel gewagt – man muss schon dabei gewesen sein, damit man weiß wie es wirklich aussieht… Für mich selber hat es eher einen vertrauten Eindruck gemacht…das ist etwas, was zur China dazu gehört und was ich sogar vermissen würde, wenn es weg wäre.
Der Denkmal an das Massaker von Nanjing (35 Yuan) ist im klassischen kommunistisch Stil gebaut..gedrungen, geometrisch schlicht und sehr viele Kanten. Schön war der kleine Wald, der drum herum gebaut wurde – und auch sehr still…normalerweise werden in Parks immer Hintergrundmusik gespielt…aber dort war es überaus ruhig…kein Strassenlärm….herrlich…
Nach einen Teponyaki zum Abendessen ging es schon zurück nach Hause…
P.S. danach haben wir zwei bis 4 Uhr gefeiert