Es ist ganz schön unpraktisch, wenn man keine Nummer von Freunden mehr hat, weil alles im Handy gespeichert ist und es leider verloren hat. Deshalb hier meine Weihnachtsgrüsse an alle Freunde:
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!
Shen ti jian kang! Wan shi ru yi!
Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so viel zu tun habe. Da will man die ganze Woche schon mal einen Artikel schreiben und jeden Abend kommt was dazwischen. Mal ist es mal auswärts essen, mal einen Videoabend, mal hat einfach mal der Wlan nicht funktioniert …und mal war man zu geschafft von der Arbeit – es war eine sehr interessante Woche auf der Arbeit
. Deswegen bin ich mit meinem Bereicht so ziemlich 2 Wochen hinterher. Denn Yixing ist eine Stadt, die ich vor etwa 2 Wochen besucht habe – genauso so ein Kleinstadt wie Taicang, aber berühmt für seine Teekannen und Teetassen.
So sind wir in aller frühe mit dem Fernbus zu dieses kleines Städtchen aufgebrochen. Eine kleine Bemerkung nebenbei: Da die Busfahrer nicht gerade zimperlich mit ihrer Bremse und ihrem Gas umgehen und die Strassen nicht immer die Besten sind …und viel Chinesen einen schwachen Magen haben, waren einige Rückstände auf dem Weg zum Ausgang des Busbahnhofs zu sehen… nur so nebenbei. Der Ort, wo der Teekannenmarkt war, lag in einer noch kleineren Städtchen. Wir hatten das Glück, diesen Markt genau vor dem Tag zu besuchen, wo sie in eine neueren Markthalle umgezogen wären…mit den Preisen sind sie aber trotzdem nicht mehr runtergegangen. Hier einige seltsame und schöne Produkte aus Ton:
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Vom Preis und vom Qualität her wurde alles abgedeckt.Einiges kosteten nur 1€, andere 10€ oder gar mehr. So habe ich mir eine schöne Tasse aus grünen Ton erstehen können. Die anderen hatten als Weihnachtsgeschenk für die Familie sehr viel mehr gekauft…2 Teesets…5 Teetassen…usw.
Leider haben wir so viel Zeit fürs Shoppen gebraucht, dass es nicht mehr für eine Tropfsteinhölle gereicht hat, in der wir eigentlich gehen wollten. Deshalb sind in eine große Parkanlage gegangen, die natürlich auch eine Pagode hat. Der Park war übrigens sehr groß und schön.
Irgendwie sind viel, die ich kenne, verliebt. Ist noch jemand verliebt?
Die Jungs sind ganz schön aufgeregt, seit ich im letzten Blog Hostessen erwähnt habe. (Meine Zimmernachbarin bezeichnet sie als ‘Edelnutten’, was ich zu abwertend einschätze.) Ich hoffe, ich kann nun meinen Standpunkt sachlich und objektiv rüberbringen.
Für Chinesen gibt es viele Möglichkeiten sich zu amüsieren – Majongh, Essen, KTV… Ebenso gehören Bars und Discos bzw. Clubs zu diesen Möglichkeiten. Allerdings habe diese den Ruf, ‘dunkel Orte’ zu sein. Und wo es ‘dunkle’ Orte gibt, da gibt es ‘dunkle’ Menschen. Als Neuankömmling oder Außenstehende bekommt man von dem ganzen Getrubel fast nichts mit…gekifft wird nur in den VIP Räumen oder wo man es nicht sehen kann…sehen haben man aber die Hostessen.
In unserem Fall, wenn wir in eine Disco rein gegangen sind, gibt es für jeden größeren Sitzgruppe eine in der Disco angestellt Animatörin…sprich, sie versucht, die Kunden zu mehr Trinken zu animieren. Natürlich stößt sie auch mit an und ihre Getränken zahlen die Kunden. Das sind eher die harmlosen Mädchen. Schlimmer sind die, die nicht im Club angestellt sind und auf eigne Faust versuchen, sich einen Mann zu angeln. D.h. sie kommen unaufgefordert an und gesellen sich einfach dazu. Da sollte man aufpassen, dass sie nichts in den Getränken reinmischen, wie es einigen passiert ist.
Was ich zum schreien fand, waren die Hostessen für die VIPs. Ein VIP kann der Big Mama, welche und wie viele Hostessen er für seine Gesellschaft haben will. Im schlimmsten Fall, holt die Big Mama alle Mädchen her und der VIP darf sich nach eingehende Begutachtung sich die entsprechende Hostess raussuchen. Gut, dass wie nie VIP waren.
Die Schlussfolgerung heißt also: Niemals alleine weggehen, als Frau erst recht nicht. Immer mindestens zu zweit und Finger weg von den Hostessen.
Am letzten Wochenende war ich meine Cousine in Taicang besuchen. Der Name würde auch Chinesen auch nicht so viel sagen. Der Grund liegt an der Größe dieses Ortes. China ist in Provinzen unterteilt, was unseren Bundesländer entspricht. Diese haben wiederum eine Provinzhauptstadt sowie weitere Städte bzw Stadtkreise. Wenn man noch weiter runter geht, kommt man zu den Orten, wozu auch Taicang auch gehört. Man könnte sagen, es ist ein Kaff…aber der 9. reichste Kaff von ganz China. Der Reichtum wird durch die 80 Niederlassungen deutscher Firmen sehr begünstigt, so dass sogar jährlich ein Bierfest stattfinden kann. Um einige Namen zu nennen, AL-KO, Krones, LUK INA FAG, Alpine usw.
Trotzdem hat ein Ort in China keinen Bahnhof und ist entwerder privat oder durch öffliche Fernbusse zu erreichen. Durch günstige Umstände wurde ich vom einem Freund privat hingefahren. Das Wochende bestand hautsächlich aus 2 KTV Sessions, ein Tag Taicang und eine Prise Shanghai (ich war nur zum Mittagessen in Shanghai). Der Reichtum Taicangs spiegelt sich auch im Stadtbuld ab. Alles ist neu und modern. Es gibt viele westliche Restaurants, die auch entsprechend ihren Preis haben…es ist aber immer noch relativ billig für deutsche Verhältnisse. In max. 3 Stunden wird man so ziemlich alles von der Stadt gesehen haben, denn so gross ist die Stadt auch nicht.
Unterhaltung gibt es neben Bars und Discos auch KTV – Karaoke. Wenn man einmal damit angefangen hat, dann macht es sogar richtig Spass. Normalerweise mietet man mit Freunden für einen Zeitraum einen Raum, in der eine Karaokeanlage steht. Man ist also privat unter sich. Neben dem Singen können Getränke und Snacks bestellt werden…man unterhält sich oder singt einige Lieder nach. Ausländer kommen auch nicht zu kurz. Denn es gibt auch englischsprachige Lieder – besser gesagt ‘Oldies’…’Baby One more time’, ‘Get down’, ‘My Heart will go on’, ‘Don’t Cha’ usw. Wie es mit den Hostessen ist…das erzähl ich einen anderen mal…