Hong Kong, the Best City in China Part 1

Man muss erst China verlassen, um die schönste Stadt von China kennen zulernen. Zu diesen Erkenntnis wird man kommen, wenn man Hong Kong besucht hat. Mit einer Hygienestandard, die dem Westen in nichts nachsteht oder gar überbietet, und einer überaus guten Infrastruktur und Verkehrssystem ist es so ziemlich meine Traumversion von einer idealen chinesischen Stadt. Wenn ich noch mal in China für längere Zeit bleiben sollten, dann steht Hong Kong an erster Stelle.

Anreise
Es gibt verschiedene Möglichkeiten nach Hong Kong zu kommen. Einmal direkt nach Hong Kong per Flugzeug. Dies hat allerdings den Nachteil, dass ein Flug von China nach Hong Kong als internationaler Flug gilt und dementsprechend hohe Flughafengebühren anfallen. Ein Flug von Shanghai nach Hong Kong kostet so um die 1500 bis 2000 Yuan. Danach geht es allerdings sehr zügig mit der Airportexpress in die Innenstadt. Es gibt auch Busse, die vor den entsprechenden Hotels halten.
Eine billigere Variante wäre, nach Shenzhen zu fliegen, der direkt neben Hong Kong liegt. Das kostet dann etwa 1000 Yuan. Es gibt auch einen direkten Busverbindung nach Hong Kong selber. Der Nachteil ist nur, dass es bei etwa 2,5h gedauert hat, bis wir an unseren Hotel angekommen waren. Natürlich kann man auch nur den Bus zur Grenze nehmen und dann per S-Bahn weiterfahren, was aber auch nicht wesentlich kürzer dauert.
So oder so, beide Möglichkeiten haben ihren Vor- und Nachteile.

MTR und Seven Eleven und Octupus Card
Hong Kong zeichnet sich durch einen sehr guten öffentlichen Verkehrssystem aus. Neben den Doppeldeckerbussen und dem Doppeldeckertram gibt es noch ein weites U-Bahn/S-Bahn Netz. Ich würde mal sagen, dass ist noch besser als das Verkehrsnetz von München – vor allem weil es viel billiger ist und der Fahrzeugtakt viel schneller ist – also nix mit 20 min auf die U-bahn warten.
Die Bezahlung der Tickets läuft per Kauf einer Scankarte. Es reicht von der einfachen Fahrt bis Tagestickets. Aber die bester Karte hierbei ist der OctupusCard. Es funktioniert so wie unsere Mensakarten. Man lädt Geld drauf und kann es dann abfahren. Vorteil dabei ist nicht nur eine Ermässigung der Tickets, sondern auch die viele Möglichkeiten, bei dem man mit der Octupus Card bezahlen kann. Neben Bus, Tram und U-Bahn, können auch Fähre, Schwebebahnen mit einer Octupus Card bezahlt werden – Ermäßigung inklusive. Hinzu kommen noch Zahlmöglichkeiten an diversen Touristenattraktionen und Kiosken.
Apropo Kiosk – Seven Eleven ist der Kioskkette in Hong Kong. Allein in der Nähe unseres Hotels konnten wir 3 von diesen Dingern innerhalb von 5 min Fussweg erreichen. Man kann sicher sein, dass in jeder U-Bahn Station mindestens 1 Seven Eleven Shop zu finden ist…bei großen sogar noch mehr. Das beste an diesen Kiosk ist aber, dass die KitKat Noir haben….herrlich…. :) . Abgesehen davon, haben wir uns doch mit Wasser eingedeckt. Supermärkte sind in Hong Kong schwer zu finden, dann sie mangels Platz irgendwo im Gebäude zu finden sind. Deshalb ist so ein Seven Eleven für das Nötigste sehr geeignet.

Essen
Hong Kong bietet eine breite Palette an kulinarischen Köstlichkeiten. Neben normalen westlichen Essen bekommt man auch so ziemlich alles aus ganz Asien, sei es Thai, Vietnamesisch, Indisch, Japanisch, Indonesisch, Chinesisch in den verschiedensten Variationen… Es gab keine Mahlzeit, wo wir das gleiche gegessen haben. Ähnlich sieht es mit dem Frühstück aus. Die Bäckereidichte in Hong Kong verhält sich ähnlich wie die Seven Eleven Dichte. Das Angebot reicht von Käsestange bis Schockoröllchen…herrlich. Verhungern muss man also nicht. Eine guten Restaurantkette in Hong Kong ist das Spaghetti House, die ein große Auswahl an westlichen Essen anbieten – der Salat war richtig gut.
Hier das Ranking für das beste Essen:
1. Teppanyaki:
Es wurde direkt vor unseren Augen auf einer heißen Platte gebraten….einfach himmlisch
Teppanyaki
2. Käsecroissant, ein Croissant, dass mit Käse überbacken worden ist und noch dazu innen drin schön Mozzarellakäse und frischen Schicken hat….*sabber*
3. thailändische grüne Curry mit Huhn und das Salat mit gegrillten Hühnchen vom Spaghetti House: Beide Gerichte waren sehr lecker. Ich gehe auf jeden Fall zum Thailänder, wenn ich in Deutschland bin.

Part 2folgt in Kürze

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The Winter this Year

Nur damit es klar ist, Changzhou liegt etwa auf dem gleichen Breitengrad wie Shanghai. D.h. in Sommer kann die Temperatur bis zu 40 Grad erreichen, es herrscht hier eine hohe Luftfeuchtigkeit und der Winter ist hier normalerweise vergleichsweise mild – etwa um 0 bis 5 Grad. Es ist so warm hier, dass die Architekten nicht mal Heizungen in den Häuser einbauen. Dass ausgerechnet zu der Winter ein Schneechaos in China geben muss, wo ich gerade in China bin, muss wohl an meinen großen Glück reden…Wobei ich eigentlich auch das Glück habe, in einer Stadt zu wohnen, wo die Lebensmittelversorgung nicht wirklich schlecht ist – natürlich sind die Preise für Gemüse und Obst nach oben geschnellt, weil es durch den Schnee weniger Nachschub kommt.
Und ich war genau zu der Zeit in Hong Kong, wo der erste heftige Schnellfall satt fand. (Ein Artikel dafür kommt später.) Ein Tag nach dieser Schneelfall mussten wir zurück nach Shanghai fliegen und nicht überraschender Weise wurde unsere Flug gecancelt, was wir erste am Flughafen haben. Dann haben wir aber das Glück, dass ein Ersatzflug bereits eingerichtet worden ist…genau um 15 min als unser eigentlichen Flug. :) Und hinzu kommt, dass wir trotzdem noch vor der planmäßig Zeit in Shanghai angekommen sind, dass jetzt unter eine schöne weiße Decke liegt.
Mit der Übernachtung in Shanghai hatten wir leider nicht so viel Glück. Plan war, in ein Motel 168 (eine Hotelkette) einzuchecken, dass nah am Bahnhof liegt. Das Hotel war zwar voll belegt, aber andere Gäste haben dauernd ausgecheckt. Ein Zimmer zu kriegen, war also theoretisch nicht unmöglich. Was es in Realität unmöglich gemacht hat, war, dass das Hotel zu Neujahrszeit leine Ausländer aufgenommen hat………………………ich war stinkesauer…………..ich glaube, ich werde niemals mehr einen Zimmer in eine Motel 168 buchen. Oder ich eröffne ein Hotel, wo keine Chinesen erlaubt sind.
Dann haben wir halt das erste beste Hotel genommen, was in der Nähe war – einen angeblichen 2 Sterne Hotel oder eher nach deutschen Standard keinen Stern. Der Zustand des Hotels hat uns nicht wirklich ermuntert, unseren Zimmer zu verlassen, deshalb sind wir direkt schlafen gegangen. Meine Sorge darüber, dass wir wegen Neujahrsverkehr nicht zu unseren Zug nach Changzhou schaffen, hat mich die ganze Nacht nicht schlafen lassen…
Überraschender Weise war es doch nicht der Fall. Es gab keine massiven Gedrängel wie in einigen anderen Bahnhofstationen, sodass wir ohne Zwischenfälle in den Zug steigen konnten.

Noch einen kleinen Nachtrag zu Schluss. Als wir auf dem Hinweg nach Hongkong um 3 Uhr morgens mit dem Zug nach Shanghai gefahren sind, um zum Flughafen zu kommen. Standen an 1000 Leute vor den Verkaufsschalter, die darauf warteten, dass der Ticketverkauf um 6 Uhr losgeht. Bei den Chinesen geht es wirklich um Leben und Tod, wenn sie zu chinesisch Neujahr nach Hause fahren wollen. Der Schneesturm hat die Situation nicht gerade verbessert.